Biometrische Referenzdaten der
Iriserkennung sollen auf einer neuartigen, durch holographische
Verschlüsselung gesicherten Polymer-Karte abgelegt werden.
Mitterfelden, 12. Mai 2005 - "Realisierung von Sicherheitsanwendungen
auf Basis von Iriserkennung und intelligenten Speicherpolymeren"
ist das Ziel einer Kooperation der byometric systems AG mit
der Bayer Innovation GmbH aus Düsseldorf. Noch in diesem
Jahr sollen erste Pilotprojekte starten, bei denen die biometrischen
Daten nicht mehr auf dem Chip einer konventionellen SmartCard
gespeichert werden, sondern auf dem Kunststoff der Karte selbst.
Ermöglicht wird dies durch eine Schicht sogenannter
photoadressierbarer Polymere (PhenoStor®) auf der ID-Karte.
Mit Hilfe polarisierter Lichtstrahlen werden Polymermoleküle
ausgerichtet und so Daten ein- und ausgelesen. Die Informationen
auf der Karte sind nicht in binärer Form sondern als
"unsichtbares" Hologramm gespeichert. Dies gewährleistet
eine effektive Verschlüsselung von hoher Fälschungssicherheit.
"Die sichere und datenschutzgerechte Anwendung biometrischer
Erkennungsverfahren verlangt einen umfassenden Schutz der
gespeicherten Referenzdaten vor unbefugtem Zugriff. Mit PhenoStor®
können wir hier neue Maßstäbe bei der dezentralen
Speicherung biometrischer Daten setzen", so Alexander
Lau, Vorstand der byometric systems. "Aus der Kombination
von PhenoStor® mit dem derzeit sichersten biometrischen
Erkennungsverfahren ergibt sich ein Authentifizierungssystem,
das sich uneingeschränkt auch für den Identitätsnachweis
in Hochsicherheitsbereichen empfiehlt", sagt Hardy Jüngermann,
Projektleiter für Datenspeicherung und Sicherheit bei
Bayer Innovation.

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